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Kompetenznetz KOKON

Musiktherapie

Beschreibung

Die Musiktherapie gilt als anerkanntes medizinisches Verfahren, das mit Musik arbeitet, um Störungen im körperlichen, emotionalen, kognitiven und sozialen Bereich anzusprechen. Die dabei verwendeten Elemente umfassen das Spielen von Instrumenten, stimmliche und instrumentale Improvisation, Gesang, Komposition/Songwriting, Musik-geführte Imaginationstechniken und das geführte Hören von Musik.

Die Musiktherapie ist nicht gleichzusetzen mit der Musikmedizin. Letztere ist definiert als das Hören von aufgezeichneter Musik und wird vom medizinischen Personal angeboten. Der Musiktherapie wird eine positive Wirkung auf Wohlbefinden, Stressbewältigung, Schmerzlinderung, emotionale Ausdrucksfähigkeit, Gedächtnisleistung, Kommunikationsfähigkeit und die physische Rehabilitation zugeschrieben. 

Forschungsstand

Musiktherapie kann helfen, Ängste zu mindern. Hierfür gibt es Anhaltspunkte aus klinischen Studien. Die Leitlinien zur Komplementärmedizin (2021) und zur Psychoonkologie (2014) fassen die Musiktherapie unter „Kunsttherapie“ bzw. „künstlerische Therapien“ zusammen. Die Leitlinie zur Komplementärmedizin (2021) gibt aufgrund der geringen Anzahl klinischer Studien keine Empfehlung für oder gegen Kunsttherapien. Die Leitlinie zur Psychoonkologie (2014) empfiehlt, Krebspatientinnen und -patienten künstlerische Therapien anzubieten.

Die Musiktherapie ist ein anerkanntes Therapieverfahren, das unterschiedliche Elemente wie das Spielen von Instrumenten, Singen, Komponieren und weitere Aspekte des Musizierens beinhaltet. Sie wird an die individuellen Bedürfnisse und musikalischen Vorlieben der behandelten Personen angepasst.

Die Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Handeln im Hier und Jetzt sowie das gemeinsame Musizieren in einer angenehmen Atmosphäre unterstützen den Umgang mit Gefühlen wie Ängste und Sorgen.  Zudem hat die Musiktherapie eine ausgleichende und belebende Wirkung.

Eine Sitzung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Die Kosten hängen davon ab, in welchem Rahmen die Therapie erfolgt. In einigen Versorgungseinrichtungen werden Musiktherapie-Sitzungen nicht zusätzlich berechnet.

Patientinnen und Patienten können Anbieter über die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft finden oder sich bei ihrem Behandlungsteam erkundigen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:  Musiktherapie

Musiktherapie kann helfen, depressive Beschwerden zu lindern. Hierfür gibt es Hinweise aus klinischen Studien. Die Leitlinie zur Komplementärmedizin (2021) und die Leitlinie zur Psychoonkologie (2014) nennen die Musiktherapie unter „Kunsttherapie“ bzw. künstlerische Therapien“. Die Leitlinie zur Komplementärmedizin (2021) gibt aufgrund der geringen Anzahl klinischer Studien keine Empfehlung für oder gegen Kunsttherapien.  Die Leitlinie zur Psychoonkologie (2014) empfiehlt, Krebspatientinnen und -patienten künstlerische Therapien anzubieten.

Die Musiktherapie gilt als ein anerkanntes Therapieverfahren, das unterschiedliche Elemente wie das Spielen von Instrumenten, Singen, Komponieren und weitere Aspekte des Musizierens beinhaltet. Musik zu machen ist ein kreativer Prozess, der mit Stimmungsaufhellung und Sinnstiftung in Verbindung gebracht wird.

In Zeiten von negativem Stress kann Musik Trost spenden und zu einem Zustand des inneren Friedens führen. Zusätzlich können in Musiktherapie-Gruppen und bei gemeinsamem Musizieren Gefühle wie Einsamkeit und Hilflosigkeit besser verarbeitet werden. Musiktherapie ist auf die individuellen Bedürfnisse und musikalischen Präferenzen der behandelten Personen zugeschnitten.

Die durchschnittliche Behandlungsdauer liegt bei 30 bis 45 Minuten. Die Kosten hängen davon ab, in welchem Rahmen die Therapie erfolgt. In einigen Versorgungseinrichtungen werden Musiktherapie-Sitzungen nicht zusätzlich berechnet.

Patientinnen und Patienten können Anbieter über die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft finden oder sich bei ihrem Behandlungsteam erkundigen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Musiktherapie.

Musiktherapie kann helfen, die Beschwerden einer Fatigue zu lindern. Hierfür gibt es Hinweise aus klinischen Studien. Die Leitlinie zur Komplementärmedizin (2021) und die Leitlinie zur Psychoonkologie (2014) nennen die Musiktherapie unter „Kunsttherapie“ bzw. „künstlerische Therapien“. Die Leitlinie zur Komplementärmedizin (2021) gibt aufgrund der geringen Anzahl klinischer Studien keine Empfehlung für oder gegen Kunsttherapien. Die Leitlinie zur Psychoonkologie (2014) empfiehlt, Krebspatientinnen und -patienten künstlerische Therapien anzubieten.

Die Musiktherapie ist ein anerkanntes Therapieverfahren, das unterschiedliche Elemente wie das Spielen von Instrumenten, Singen, Komponieren und weitere Aspekte des Musizierens beinhaltet. Sie wird an die individuellen Bedürfnisse und musikalischen Vorlieben der behandelten Personen angepasst.

Das gemeinsame Musizieren aktiviert Körper und den Geist und wirkt so einer Fatigue entgegen. Zudem hat die Musiktherapie eine ausgleichende Wirkung.  Eine Behandlungseinheit dauert zwischen 30 bis 45 Minuten. Die Kosten hängen davon ab, in welchem Rahmen die Therapie erfolgt. In einigen Versorgungseinrichtungen werden Musiktherapie-Sitzungen nicht zusätzlich berechnet.

Patientinnen und Patienten können Anbieter über die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft finden oder sich bei ihrem Behandlungsteam erkundigen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Musiktherapie.

 

Musiktherapie kann helfen, Schmerzen zu lindern. Hierfür gibt es Anhaltspunkte aus klinischen Studien. Die Leitlinien zur Komplementärmedizin (2021) und zur Psychoonkologie (2014) fassen die Musiktherapie unter „Kunsttherapie“ bzw. „künstlerische Therapien“ zusammen. Die Leitlinie zur Komplementärmedizin (2021) gibt aufgrund der geringen Anzahl klinischer Studien keine Empfehlung für oder gegen Kunsttherapien. Die Leitlinie zur Psychoonkologie (2014) empfiehlt, Krebspatientinnen und -patienten künstlerische Therapien anzubieten.

Die Musiktherapie ist ein anerkanntes Therapieverfahren, das unterschiedliche Elemente wie das Spielen von Instrumenten, Singen, Komponieren und weitere Aspekte des Musizierens beinhaltet. Sie wird an die individuellen Bedürfnisse und musikalischen Präferenzen der behandelten Personen angepasst.

So kann je nach Schmerzlokalisation und -art die passende Musiktherapie gefunden werden. Die Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Musizieren im Hier und Jetzt hilft, innerlich Abstand zum Schmerz zu gewinnen. Zudem führt das Musizieren in der Einzelsitzung oder in der Gruppe zur Ausschüttung schmerzlindernder Botenstoffe (Endorphine) im Körper.

Eine Sitzung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Die Kosten hängen davon ab, in welchem Rahmen die Therapie erfolgt. In einigen Versorgungseinrichtungen werden Musiktherapie-Sitzungen nicht zusätzlich berechnet.

Patientinnen und Patienten können Anbieter über die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft finden oder sich bei ihrem Behandlungsteam erkundigen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:  Musiktherapie

Sicherheit/Dosierung

Bei der Behandlung von Krebserkrankungen wird die Musiktherapie meist in Form von Einzelsitzungen mit Patientinnen und Patienten angeboten, an denen auch Angehörige teilnehmen können. Um an einer Musiktherapie Sitzung teilnehmen zu können, sind keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich.

Die Häufigkeit der musiktherapeutischen Anwendungen und die Dauer kann stark variieren. Die meisten Sitzungen dauerten 30 bis 45 Minuten. Es sind keine Sicherheitsbedenken bekannt.

Service

Die Musiktherapie wird zudem in Gruppensitzungen angeboten, um die gegenseitige Unterstützung unter den Patientinnen und Patienten zu fördern. Die Kosten hängen davon ab, in welchem Rahmen die Therapie erfolgt. In einigen Versorgungseinrichtungen werden Musik Therapiesitzungen nicht zusätzlich berechnet.

Weiterführende Informationen zur Musiktherapie finden Sie auf Onkopedia.

Dieser Beitrag wurde am veröffentlicht und zuletzt am 30. July 2022 aktualisiert.


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