Über das Kompetenznetz

Das Kompetenznetz wurde als deutschlandweites, multidisziplinäres Verbundprojekt in der ersten Förderphase von 2012 bis 2015 von der Deutsche Krebshilfe im Rahmen des Förderungsschwerpunkt-Programmes ‚Komplementärmedizin in der Onkologie‘ gefördert.

Mit der Initiierung des Förderungsschwerpunkt-Programmes hat die Deutsche Krebshilfe den Impuls gegeben, das Wissen über Komplementärmedizin in der Krebstherapie und über die gegenwärtige Versorgungspraxis in Deutschland zu sammeln und wissenschaftlich zu bewerten und ein Kompetenznetz mit den Zielen einzurichten:

  • Methoden und Qualitätsstandards zur Auswahl und Erstellung von Informationen zu definieren
  • Informations- und Beratungsmöglichkeiten für Patienten und Fachleute im deutschen Gesundheitssystem aufzubauen
  • Standards zur Aus- und Weiterbildung für Berufsgruppen zu entwickeln, die in der Onkologie tätig sind
  • die Umsetzung unter Praxisbedingungen zu evaluieren

KOKON hat in der ersten Förderphase einen Forschungsverbund aufgebaut, in dem unterschiedliche Fachdisziplinen in mehreren Projekten zusammen gearbeitet haben. Die beteiligten Institutionen waren:

  • Onkologie Klinikum Nürnberg (Geschäftsstelle, Sprecher: Dr. Markus Horneber),
  • Charité Univeritätsmedizin Berlin,
  • Universitätskliniken Hamburg Eppendorf, München und Rostock,
  • Universitäten Frankfurt und Greifswald,
  • Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg,
  • Kliniken Essen-Mitte und Fürth,
  • Medizinische Hochschule Hannover sowie
  • Klinik für Tumorbiologie in Freiburg.

Das Kompetenznetz arbeitete mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften und dem EU-Nachfolgeprojekt CAM-CANCER zusammen.