Arzneimittelinteraktionen zwischen pflanzlichen Heilmitteln, Pflanzenstoffen und onkologischen Medikamenten

Ziel und Arbeitsprogramm

Gemeinsam mit dem Projekt "Supportivtherapie" wurde die in der ersten Förderperiode von KOKON aufgebaute Wissensbasis zur klinischen Wirksamkeit und Sicherheit komplementärmedizinischer Verfahren in der Onkologie weiter ausgebaut. Ziel war die Verbesserung der supportiven Versorgung onkologischer Patientinnen und Patienten sowie ihrer Lebensqualität während und nach Tumorbehandlungen durch evidenzbasierte Anwendung von Verfahren der Komplementärmedizin. Im vorliegenden Projekt wurde dazu die Darstellung des Interaktionsrisikos um phytotherapeutische komplementärmedizinische Verfahren, die häufig in der onkologischen Supportivtherapie angewandt werden, ergänzt. Außerdem wurden Arzneistoffe der Supportivtherapie und des Nebenwirkungsmanagements in die Bewertung des Interaktionsrisikos aufgenommen. Daneben wurden Bewertungsstrategien und Darstellungsmöglichkeiten für pharmakodynamische Interaktionen exemplarisch anhand einer Potenzierung der Lebertoxizität, einer Beeinflussung der Immunmodulation sowie eines möglichen antioxidativen Antagonismus entwickelt.

Im Projekt arbeiten mit:
Ph.D. Janine Naß, Universität Mainz
Dipl. Pharm. Janine Ziemann, Universität Greifswald

Projektleitung

Prof. Dr. rer. nat. Christoph Ritter (Projektleiter)

Institut für Pharmazie - Klinische Pharmazie
Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
Tel. +49 (0) 3834 864834
Fax: +49 (0) 3834 865631
E-Mail: ritter@uni-greifswald.de

Prof. Dr. Prof. h.c. mult. Thomas Efferth

Abt. Pharmazeutische Biologie
Institut für Pharmazie und Biochemie - Therapeutische Lebenswissenschaften
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. +49 (0) 6131-3925751
Fax. +49 (0) 6131-3925752
E-Mail: efferth@uni-mainz.de